Das Herz Chiles – New Project

Bereits unweit der Hauptstadt Santiago gibt es erstklassige Wanderziele, schneebedeckte Vulkane und handtellergroße Vogelspinnen, die über den Weg krabbeln. Berge wie der „Nevado del Plomo“ (6050 Meter) oder der „Tupungato“ (6570 Meter) thronen majestätisch in den Hochanden, östlich der Metropole. Und westlich der Hauptstadt glänzt der Nationalpark „La Campana“, welcher ein Biosphärenreservat der UNESCO ist und in der parallel zu den Anden verlaufenden Küsten-Kordillere liegt.

Chiles Zentrum ist annähernd so groß wie Österreich und die bevölkerungsreichste Region des Landes, mit großen Städten und viel urbaren Flächen. Die Schutzgebiete sind (leider) kleiner als in anderen Landesteilen. „Klein“ ist aber relativ. Beispielsweise kann das 38.000 Hektar große „Reserva Nacional Río de los Cipreses“, nicht unbedingt als klein bezeichnet werden. (Zum Vergleich: Der Nationalpark Bayerischer Wald verfügt über 24.250 Hektar).

Ich freue mich, dass ich im Zentrum von Chile wohne und die Möglichkeit habe, diesen – aus naturfotografischer Sicht – weißen Fleck auf der Landkarte zu dokumentieren!


Condor Circuit
Condor Circuit – Ein Fluss entspringt in der endlosen Bimsstein-Wüste, unweit des Vulkan Descabezado.

Condor Circuit
Condor Circuit – Mit knapp 30 Kilo Outdoor- und Kamera-Equipment “trägt’s” sich mit einem Maultier und “Arriero” leichter. Für den Condor-Circuit benötigt man mindestens 5 Tage bei einer täglichen Gehzeit von 6 bis 9 Stunden.

Condor Circuit
Condor Circuit – Was hier beim ersten Blick nach einer unscheinbaren Szenerie aussieht ist in Wirklichkeit ein landschaftlicher Superlativ. Auf der linken Seite des Bildes ist ein kleiner, sehr alter Vulkankegel zu erkennen. Links und rechts davon befindet sich erstarrte Magma. Dieser Vulkan “kittete” vor Jahrtausenden dieses übergroße Tal mit flüssigem Gestein zu!

Siete Tazas
Reserva Siete Tazas

Altos de Lircay
Reserva Altos de Lircay

La Campana NP
La Campana NP
Prev Terra Publikation
Next Go 4 Patagonia ist online

Leave a comment

Sorry. Das sind Texte und Bilder von Markus Thek. Danke. markusthek.com ©